„Herzlich willkommen im Team!“ Vorstand Bernhard Uppenkamp (l.), Personalabteilung und Personalrat begrüßten die 20 neuen Sparkassen-Azubis.
NIEDERRHEIN. Augenzwinkernd begrüßte Vorstand Bernhard Uppenkamp die 20 neuen Auszubildenden der Sparkasse am Niederrhein mit einem Satz, den er während seiner Berufsausbildung öfter hörte: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“ Diese Zeiten seien glücklicherweise lange vorbei. Bei der Sparkasse gelte: „Sie sind von Beginn an vollwertige Teammitglieder.“
Die Berufsanfänger werden bereits am dritten Tag in den Geschäftsstellen eingesetzt. Ausbilderin Sabine Lucas informierte über die Inhalte zweier Einführungstage, in denen die jungen Leute beispielsweise auf das Bankgeheimnis verpflichtet werden, das Computersystem sowie die wichtigsten Formulare der Sparkasse kennen lernen oder mit erfahrenen Kollegen die Bedienung am Schalter üben.
Neben Namensschildern und Visitenkarten bekamen die weiblichen Auszubildenden ein Halstuch und die Herren eine Krawatte geschenkt; beides Sparkassenrot. Hier die Namen der 20 neuen Azubis: Katrin Becker, Sarah Bernecker, Benedikt Durben, Sebastian Elbers, Kira Engel, Nico Engelsmann, Janine Friedrich, Katrin Heuvel, Meike Lehmkuhl, Leonie Mays, Daniel Negro, Thomas Pauels, Vanessa Piasny, Anne Preuten, Anna-Lisa Schmidt, Jessica Sellhorn, Tim Steinert, Matthias Swenne, Marcel Walter und Sandra Wycisk.
Die Sparkasse am Niederrhein bildet in drei Jahrgängen aktuell 56 Auszubildende zu Bankkaufleuten aus. In Moers, Alpen, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten beschäftigt sie rund 790 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mehr als 100.000 Kunden betreuen.
1.8.2011
Martina Wölk und Liesel Kubiak (Mitte) waren beim Schätzspiel der Sparkasse am Niederrhein erfolgreich. Die Auszubildenden Ann-Christin Riedel (l.) und Kristina Hafemeister (r.) gratulierten und überreichten die Gewinne.
MOERS. Ludowika Bonse aus Moers lag mit ihrem Tipp goldrichtig: Genau 102 prall aufgeblasene Luftballons passten in einen Mini Cooper, den Auszubildende der Sparkasse am Niederrhein auf dem Königlichen Hof geparkt hatten. Das Schätzspiel war Teil einer Kampagne, die die jungen Leute in Eigenregie planten und durchführten.
Ludowika Bonse gewann ein Fahrsicherheitstraining. Martina Wölk freute sich über einen Tankgutschein. „Den kann ich gut gebrauchen, denn seit einem Monat habe ich wieder ein Auto“, sagte die Einzelhandelsverkäuferin anlässlich der Siegerehrung durch Ann-Christin Riedel und Kristina Hafemeister. Die Azubis überreichten auch Liesel Kubiak einen Gutschein – für eine Autowäsche. Die Rentnerin kann zwar nicht Auto fahren, bemerkte aber augenzwinkernd: „Da muss mein Mann zur Waschstraße.“
2.8.2011
Der Budgetplaner läuft auf dem iPhone, aber auch allen anderen Smartphones.
NIEDERRHEIN. Wer seinen finanziellen Alltag erfolgreicher bewältigen möchte, sollte insbesondere die sogenannten Kostentreiber entlarven. Dazu raten Experten und empfehlen das Führen eines Haushaltsbuchs. Heutzutage wird dafür kein Stift und kein Papier mehr benötigt. Vielmehr kann man sich mit dem S-Budgetplaner sein individuelles Haushaltsbuch im iPhone oder anderen Smartphones wie Androids, Blackberrys, Windows Mobile oder Opera Mobile einrichten. Über geld-und-haushalt.de oder direkt hier kann der mobile Budgetplaner auf den PC oder aufs Handy geladen werden.
Im elektronischen Haushaltsbuch werden alle Einnahmen und Ausgaben einfach und schnell erfasst. So können beispielsweise Paare oder Familien leichter ihr Haushaltsbudget organisieren. Ganz einfach lassen sich die Daten auch nach Kategorien und Stichwörtern sortieren. Die Verknüpfung mit der ebenfalls kostenlosen PC-gestützten Version des Budgetplaners bietet zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten. Der S-Budgetplaner wird vom Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe allen Verbrauchern kostenlos zur Verfügung gestellt.
28.7.2011
NIEDERRHEIN. Urlauber sollten sich nicht nur auf ein Zahlungsmittel verlassen, rät die Sparkasse am Niederrhein. Passend zum Reiseziel empfiehlt sich der richtige Mix aus Kontokarte, Kreditkarte und Reiseschecks. Bargeld sollte möglichst wenig mitgenommen werden, da bei Verlust keinerlei Ersatz geleistet wird. „Die SparkassenCard funktioniert weltweit zuverlässig an über 900.000 Geldautomaten und in fast zehn Millionen Geschäften, Restaurants und Hotels, darauf können sich unsere Kunden verlassen“, sagt Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti.
Wer ganz sicher gehen will, ob seine Karte in Ordnung ist, sollte sie vor der Reise noch einmal an einem Geldautomaten der Sparkasse am Niederrhein einsetzen. Giovanni Malaponti: „Es kommt in letzter Zeit öfter vor, dass Karten aus Versehen mit einem Magneten an Handys, Taschen oder Schlüsselanhängern in Berührung kommen, wodurch sie beschädigt werden.“ Um also unbequeme Überraschungen am Urlaubsort zu vermeiden, lohnt sich der Test zu Hause.
Sollte eine Karte abhanden kommen, empfiehlt die Sparkasse, sie unter der Rufnummer 116 116 sofort sperren zu lassen. Der einheitliche Sperr-Notruf ist täglich 24 Stunden erreichbar. Dieser Service ist im Inland gebührenfrei. Mit der Landesvorwahl für Deutschland (+49) ist der Sperr-Notruf auch aus dem Ausland erreichbar, dann aber kostenpflichtig.
14.7.2011
NIEDERRHEIN. Aufkeimende Konjunktursorgen, anhaltende Inflationsängste, politischer Streit um den US-Haushalt und vor allem die erneute Zuspitzung der Euro-Staatsschuldenkrise. Das sind die Themen, die die Marktentwicklung beeinflusst haben. Und sie werden es auch im zweiten Halbjahr 2011 tun. Ich erwarte darum ein neues Spiel, aber nur mit leicht veränderten Bedingungen. Wie sollten sich Anleger in einer solchen Situation verhalten?
Normalisierung der Geldpolitik
Das Spiel hat vier Eckpunkte. Erstens hält der Aufschwung an – die Frühindikatoren signalisieren eine anhaltende Expansion mit moderaten Wachstumsraten, trotz Fukushima. Zweitens stabilisiert sich die Inflation – die Geldentwertung hat die Jahreshöchststände hinter sich gelassen. Drittens bleibt der Euro erhalten – Griechenland sollte durch das neue Rettungspaket wieder stabilisiert werden können, das kommt auch den Wackelkandidaten Irland und Portugal zugute. Und viertens könnten sich die Zinsen nach oben bewegen, wenn die EZB die Leitzinsen schrittweise anhebt und damit eine Normalisierung der Geldpolitik vorbereitet.
Breite Streuung
Folgende Strategien sind möglich: Wer verzinslich Geld anlegen will, sollte die Fälligkeiten einzelner Beträge staffeln, beispielsweise in aufeinander folgenden Jahresabständen. Dadurch sind die Zinserträge höher, als wenn man sein Guthaben auf Termingeld- oder Anlagekonten sammelt, in der Hoffnung, irgendwann alles zu einem höheren Zins anlegen zu können. Eine weitere konstruktive Anlagestrategie berücksichtigt vor allem unternehmensnahe Vermögensklassen: Aktien, Unternehmensanleihen, Gewerbeimmobilien, aufstrebende Märkte sowie Rohstoffe. Generell empfiehlt sich dabei eine Streuung über die verschiedenen Anlageklassen, denn die Märkte werden weiterhin sehr veränderlich bleiben.
( Autor Klaus Wesling ist Abteilungsdirektor Private Banking bei der Sparkasse am Niederrhein. Diese Information dient Werbezwecken. Sie genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und führt nicht zu einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die die Sparkasse am Niederrhein für zuverlässig hält. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Keine Aussage in dieser Veröffentlichung ist als solche Garantie zu verstehen. Die Sparkasse am Niederrhein übernimmt keinerlei Haftung für die Verwendung dieser Publikation oder deren Inhalt. )
27.7.2011
Hartmut Hohmann vor der sanierten mobilen Behindertentoilette. „Der Wagen kann für Veranstaltungen unter der Rufnummer 02841 90000 gebucht werden“, so der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für den Kreis Wesel.
NIEDERRHEIN. Mobile Behindertentoiletten sind in Deutschland immer noch selten. Aus diesem Grund kommt der barrierefreie Toilettenwagen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes viel herum. Geschäftsführer Hartmut Hohmann berichtet in diesem Interview vom Bau des Prototyps vor mehr als zwölf Jahren und seiner eben erfolgten Generalüberholung.
Herr Hohmann, wie kamen Sie auf die Idee, eine mobile Behindertentoilette zu bauen?
Es gibt Rollstuhlfahrer, die Windeln brauchen. Bei einem Jazz-Festival in den 90er-Jahren habe ich erlebt, wie sich ein behinderter Mensch dazu auf den Boden einer Dixi-Toilette legen musste. Das fand ich entwürdigend. Gemeinsam mit einem Fahrzeugbauer aus Hamm, Mitarbeitern des Betriebshofes der Stadt Moers und mit Behinderten sowie dank der finanziellen Unterstützung von Sponsoren haben wir dann die neue mobile Behindertentoilette entwickelt.
Worauf kam es dabei an?
Für die Innenausstattung war zunächst wichtig, dass er ausreichend Platz und eine klappbare Liege beinhalten musste. Außerdem haben wir von Beginn der Planungen darauf Wert gelegt, dass der Wagen einfach einzusetzen ist. Denn niemand hat etwas von dem Angebot, wenn er viel Mühe oder Kosten aufwenden muss, um die Behindertentoilette an die Kanalisation anzuschließen. Wir haben ihn dann so gebaut, dass er ohne großen Aufwand an jeden Abwasserkanal angeschlossen werden kann. Das hat sich schon sehr bewährt.
Wo ist denn der Wagen schon überall herumgekommen?
Zuletzt war er in Dresden auf dem Kirchentag. Er ist in jedem Jahr bei den deutschen Tennismeisterschaften für Rollstuhlfahrer. Fest gebucht ist er immer schon für das Moers-Festival, Comedy Arts Festival und den Moerser Weihnachtsmarkt.
Wie kommt es, dass es in Deutschland immer noch so wenige mobile Behindertentoiletten gibt?
Das frage ich mich auch. Als wir unseren Prototyp damals gebaut haben, haben wir gehofft, dass es mehr werden. Aktuell weiß ich von etwa 20 Nachbauten unseres Modells. Es fehlt vielerorts ganz offensichtlich an der Lobby für behinderte Menschen. Am Bedarf liegt es jedenfalls nicht, denn sonst wäre unser Wagen nicht so viel unterwegs.
Und das geht nicht ganz spurlos an ihm vorbei?
Nach zwölf Jahren mussten wir den Wagen jetzt generalüberholen und haben ihn bei der Gelegenheit gleich noch ein wenig umgebaut, damit man sich in ihm noch besser bewegen kann. Das Geld für die teure Sanierung haben wir vom Lions-Club, der Enni und der Sparkasse am Niederrhein bekommen.
26. Juli 2011