NIEDERRHEIN. Vor dem Hintergrund der exzellenten Ergebnisse des zweiten Quartals wurden die Gewinnschätzungen für 2004 und die Folgejahre bei der Siemens AG seitens der WestLB heraufgesetzt. Während im laufenden Jahr die von 24 Prozent auf 20 Prozent sinkende Steuerquote zu höheren Ergebnissen als bisher erwartet führen dürfte, spiegeln die revidierten Gewinnprognosen für 2005 und 2006 die besser als erwartete Geschäftsentwicklung in den Bereichen Medizintechnik, Automatisierungstechnik und Energieerzeugung wider. Insbesondere die hohe Gewinn-Marge von 14 Prozent im Bereich der Automatisierungstechnik dürfte die Ergebnisentwicklung begünstigen. Auch vor dem Hintergrund der im Branchenvergleich moderaten Bewertung der Aktie bekräftigt die WestLB die Outperformer-Einschätzung und sieht Kurse von über 70 Euro auf Jahressicht. (ISIN: DE0007236101 - Kurs per 3. August 2004: Euro 57,80)
Beim Mischkonzern General Electric (GE) - ein häufiger Mitwettbewerber von Siemens - bekräftigt die Westdeutsche Landesbank ebenfalls das sogenannte Outperformer-Rating. GE hat im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn gegenüber der Vorjahresperiode gesteigert und dabei die Erwartungen leicht übertroffen. GE konstatiert derzeit "das beste Wirtschaftsumfeld" seit Jahren. Das untere Ende der Gewinnprognosen für das Gesamtjahr wurde leicht heraufgesetzt. Der Konzern stellt für 2004 nun ein Ergebnis von 1,55 bis 1,60 US-Dollar in Aussicht. Im kommenden Jahr soll der Gewinn je Aktie dann erstmals seit 2000 prozentual wieder zweistellig wachsen. (ISIN: US3696041033)
Bei den festverzinslichen Wertpapieren möchte ich auf die Anleihe der BASF AG hinweisen. Sie verzinst mit 3,50 Prozent und kostete gestern 98,60 Prozent. Hieraus resultiert zur Fälligkeit am 8. Juli 2010 eine Rendite von 3,77 Prozent (WKN: 884671).
3.8.2004
(Unser Autor Frank Hoster ist Anlageexperte bei der Sparkasse Rheinberg, einem Unternehmensbereich der Sparkasse am Niederrhein. - Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben können wir nicht übernehmen, und keine Aussage in diesem Bericht ist als solche Garantie zu verstehen.)
MOERS. Abseits der Abendvorstellungen beim Comedy Arts Festival bekommen Vertreter von 356 Moerser Vereinen, Verbänden und Institutionen am Sonntag, 8. August, eine Sondervorstellung. Die Sparkasse am Niederrhein hat zum sogenannten Vereinsfrühschoppen ab 11 Uhr den Varietékünstler Monsieur Agon verpflichtet, der zu den besten Artisten in Deutschland zählt.
Nach längerer Pause hatte die Sparkasse anläßlich der Vergabe von Spenden aus dem laufenden Haushalt sowie des PS-Zweckertrages erstmals im vergangenen Jahr wieder zum Vereinsfrühschoppen eingeladen. „Wir verstehen diese Veranstaltung als Dankeschön an die vielen Ehrenamtlichen in Moers und als sichtbares Zeichen dafür, daß wir uns uneingeschränkt dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen“, sagt Karl-Heinz Tenter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein.
3.8.2004
RHEINBERG. Addiert man eine altehrwürdige Pfarrkirche mit geltenden Sicherheitsbestimmungen, so können unter dem Strich stattliche Kosten herauskommen. „Im Moment modernisieren wir die hölzernen Umläufe oberhalb des Kirchenraumes“, so Pfarrer Thomas Burg von der katholischen Kirche St. Evermarus in Borth. Der Tatsache, daß der spätgotische Bau von 1452 unter Denkmalschutz steht, verdankte die Kirchengemeinde nun eine Spende der Sparkasse am Niederrhein in Höhe von 5000 Euro.
„Die Satzung unserer Kulturstiftung erlaubt es uns, die zur Verfügung stehenden Mittel für denkmalgeschützte Gebäude einzusetzen“, so Vorstand Franz-Josef Stiel. Gleichzeitig betonte der stellvertretende Vorsitzende der Sparkasse am Niederrhein, daß auch nach der Fusion der Sparkassen Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg die Erträge aus der Kulturstiftung der Sparkasse Rheinberg nur in Rheinberg und den angehörigen Ortsteilen verwandt würden.
Bei einer routinemäßigen Untersuchung der Kirchenstatik war aufgefallen, daß die begehbaren Teile des Dachbodens nicht mehr den neuesten Standards entsprechen. „Wir sanieren in zwei Bauabschnitten, im nächsten Frühjahr ist alles fertig“, sagt Gemeindepfarrer Thomas Burg. Denkmalpflege sei jedoch nicht sein vorrangiges Ziel, betonte der Pastor: „Wenn wir alte, sanierungsbedürftige Kirchen mit viel Geld erhalten, ist unser Ziel die Bewahrung des Glaubens in der Gemeinde.“ In Borth ist die nunmehr 552 Jahre alte Kirche nachweislich bereits das dritte Gotteshaus nach einem Holzbau und einer frühromanischen Vorgängerin.
30.7.2004
XANTEN. „Ich lebe seit über 70 Jahren in Vynen und ich kann sagen, daß Charly ein Phänomen ist.“ Viktor Wißmann, Gründungsmitglied des örtlichen Heimatvereins, überbrachte Karl-Heinz („Charly“) Kösters zu seinem 60. Geburtstag die Glückwünsche aller Vynener Vereine. Viktor Wißmann: „Insbesondere mit der Fusion der Sportvereine Vynen und Marienbaum hast du Geschichte geschrieben, lieber Charly.“ Die Sparkasse am Niederrhein, deren Geschäftsstelle Vynen Karl-Heinz Kösters seit über 30 Jahren leitet, ehrte den Jubilar mit einem Geburtstagsempfang, zu dem rund 150 Gäste kamen.
Sparkassendirektor Bernhard Uppenkamp, als Vorstand zuständig für das nördliche Geschäftsgebiet, verriet in seiner Laudatio, „daß Karl-Heinz Kösters einer von ganz wenigen Tandem-Geschäftsstellenleitern in Deutschland ist“. Seitdem die Sparkasse die Öffnungszeiten ihrer kleineren Stellen im Norden reduziert hat, leitet Karl-Heinz Kösters nun auch die Geschäftsstelle in Lüttingen. Vor seiner Ausbildung bei der damaligen Kreissparkasse Moers hatte der Jubilar das Stiftsgymnasium in Xanten besucht.
Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten neben Bürgermeister Christian Strunk auch der Shanty-Chor und der Tambourcorps Vynen, die für den musikalischen Rahmen sorgten. Christian Strunk, der eine Ausbildung bei der Sparkasse absolviert und in dieser Zeit auch bei Karl-Heinz Kösters in Vynen Station gemacht hat: „Wir sehen uns wieder, Charly!“ Vielleicht spielte er damit auf die Kandidatur Karl-Heinz Kösters bei der Kommunalwahl an.
27.7.2004
NIEDERRHEIN. Die Förderung von Kultur und Kunst, aber auch soziale Zwecke sind die Ziele zweier Stiftungen der Sparkasse am Niederrhein, die in den nächsten Jahren im Unternehmensbereich Neukirchen-Vluyn noch viel Gutes bewirken sollen. Jetzt tagten die jeweils sechsköpfigen Kuratorien in den Räumen der Sparkasse an der Poststraße und diskutierten die Möglichkeiten der jährlich zu verwendenden Fördergelder für die Vereine und Institutionen der Stadt. Die beiden bereits im Jahre 2002 durch die Stadtsparkasse Neukirchen-Vluyn mit je 500 000 Euro Vermögen gegründeten Stiftungen nahmen damit ihre praktische Arbeit auf.
Für Kornelia Kuhn, Vorsitzende des Kuratoriums der Kulturstiftung, und Günter Zeller, Vorsitzender des Kuratoriums Sozialstiftung, steht jetzt schon fest, dass mit den Fördermitteln „nachhaltig“ ausgewählte Kultur- und Sozialprojekte auf den Weg gebracht werden können.
Schutz unseres Lebensraumes
Und nicht wenige Ideen hierfür liegen auch schon vor. Sie reichen von der jährlichen Förderung besonders begabter Musiker, Maler, Literaten und Bildhauer im Stadtgebiet bis hin zur Unterstützung von sozialem Engagement, der Wohlfahrtspflege oder dem Schutz unseres Lebensraumes. Die Kuratorien stellten einmütig fest, dass sich mit den jährlich zur Verfügung stehenden Mitteln sowohl im kulturellen als auch im sozialen Bereich für die Bürger von Neukirchen-Vluyn gerade in Zeiten knapper Kassen neue Gestaltungsräume auftun. Anregungen aus der Bürgerschaft sollen mit einfließen.
Die für die Abwicklung der Aufgaben der Kulturstiftung zuständigen Stiftungsvorstände, Winfried Schoengraf und Heinz-Gerd Franken, weisen auf die Satzung hin. Für die „Sparkassen-Kulturstiftung Neukirchen-Vluyn“ finden sich darin Stichworte wie „Preisverleihung“, „Vergabe von Stipendien“ oder „Förderung der Denkmalpflege“.
Die Stiftungsvorstände der Sozialstiftung sind die Klaus Plonka und Bernhard Uppenkamp, die als Ansprechpartner ebenfalls auf die Satzung verweisen. Für die „Sparkassen-Sozialstiftung Neukirchen-Vluyn“ stellen diese unter anderem fest, dass sie sich besonders stark machen will für „Jugendhilfe“, „Völkerverständigung“, „kirchlicher Zwecke“, für „Naturschutz und Landschaftspflege“ aber auch noch vieles andere mehr. Sparkassendirektor Bernhard Uppenkamp, schwerpunktmäßig zuständig für den Unternehmensbereich Neukirchen-Vluyn der Sparkasse am Niederrhein, weist daraufhin, dass voraussichtlich im Herbst/Winter diesen Jahres die ersten Ausschüttungen der Stiftungen erfolgen können.
100 000 Euro für Vereine
Diese Fördergelder fließen „neben“ den nicht unerheblichen Spenden aus Mitteln der Sparkasse am Niederrhein und den Spenden aus dem PS-Zweckertrag. Die Sparkassenvorstände Winfried Schoengraf und Bernhard Uppenkamp gehen davon aus, dass fast 100 000 Euro allein aus diesen Töpfen am 19. September an Vereine und Institutionen weitergeleitet werden. Dies geschieht im Rahmen eines Vereinsfrühschoppens für ehrenamtliche Mitbürger.
Neben den beiden Stiftungen für den Unternehmensbereich Neukirchen-Vluyn der Sparkasse am Niederrhein bestehen weiterhin zwei vergleichbare Stiftungen für den Unternehmensbereich Rheinberg. Auch die Sparkassen-Kulturstiftung Moers setzt ihre Arbeit fort. Zudem ist eine weitere Stiftung, die im Vorfeld der Sparkassenfusion unter dem Arbeitstitel „Bürgerstiftung“ vereinbart wurde, in der Gründungsphase.
26.7.04
ALPEN. Beim 13. Sparkassenlauf in Alpen schnürten mehr als 400 Läuferinnen und Läufer ihre Joggingschuhe, dichte Reihen von Zuschauern säumten die Strecke. Die guten Ergebnisse, die viele von ihnen erliefen, standen dabei in direkter Verbindung zu den optimalen Wetterbedingungen an diesem Samstag. Auf der Alpener Königsstrecke über 15 Kilometer war es zuletzt Jörn Hansen vom Team Niederrhein, der mit fast vier Minuten Vorsprung die Ziellinie erreichte. Schnellste Läuferin war Martina Gaspercic vom ASV Duisburg. Über fünf Kilometer verwies das Sonsbecker Talent David Borchers die Konkurrenz auf die Plätze. Bei den Frauen errang Erika Schoofs aus Weeze mit 14 Sekunden Vorspung den Sieg vor Josien Aarntzen
Meldezentrum in der Geschäftsstelle
Die Lauf-Gemeinschaft Alpen (LG Alpen), die diesen Höhepunkt der niederrheinischen Laufszene in jedem Jahr organisiert und durchführt, hatte ihr Meldezentrum und Lager erneut in der örtlichen Sparkassen-Geschäftsstelle aufgeschlagen. Ehrenamtliche Helfer nahmen dort die Anmeldungen entgegen und gaben die Startnummern aus. Im Obergeschoß erstellten später die LG Mitglieder Marlies Buhl und Daniel Hollon aus den Zeiten, die sie aus dem Zielbereich übermittelt bekamen, die Ergebnislisten und stellten die Urkunden aus.
Während bei den jüngsten Teilnehmern im Bambinilauf der Spaß und die Aussicht auf leckere Süßigkeiten den Ehrgeiz überwogen, ging es den Größeren natürlich um Platzierungen, Pokale und Zeiten. Beim Schülerlauf über 1500 Meter, dem Jedermannlauf über 5000 Meter sowie dem Hauptlauf über 15.000 Meter gingen die Starter mit der entsprechenden Konzentration ans Werk. Unter dem Beifall der vielen Zuschauer und der Moderation von Kommentator Laurenz Thissen lieferten sich die Läuferinnen und Läufer spannende Rennen.
Bereits nach knapp fünf Minuten waren die Schnellsten des Schülerlaufes im Ziel. Die Sieger: Beim Jahrgang 1990 setzten sich Marcel Sura bei den Jungen sowie Annika van Hüth bei den Mädchen durch. In den Jahrgängen 1991/92 waren Christopher Deckers und Silvia Otto nicht zu schlagen. Die Nase vorn bei den Jahrgängen 1993/94 hatten Michael Otto und Stefanie Arntz. Yannick Kluck und Patricia Thissen waren die Schnellsten der Jahrgänge 1995/96.
Beim Jedermannlauf über 5000 Meter war David Borchers vom SV Sonsbeck nicht zu schlagen. Nach 16:08 Minuten kam er ins Ziel. Auf den Plätzen folgten Heinz van Dongen (TSV Weeze) und Theo Aymanns (Alemania Pfalzdorf). Bei den Damen landete Erika Schoofs vom TSV Weeze mit 18:18 Minuten ganz vorne. Es folgten Josin Aarntzen aus den Niederlanden sowie Anja Pauls (LC Duisburg).
Spannender Hauptlauf
Sehr spannend war der Hauptlauf. Jörn Hansen vom Team Niederrhein kam nach 48:34 Minuten ins Ziel und verpaßte damit den Streckenrekord aus dem Jahre 1995 nur um zwei Sekunden. Zweiter wurde Thorsten Kwekkeboom (LG Alpen) vor Michael Piechocic (TuS Neumühl). Schnellste Dame war Martina Gaspercic vom ASV Duisburg in 1:02:46 Minuten. Auf den Plätzen folgten Maria Gringel (GWR Düsseldorf) und Michaela Born aus Emmerich. Die Teamwertung – gewertet wurden die drei Bestplatzierten im Hauptlauf – sicherte sich die LG Alpen mit Thorsten Kwekkeboom, Norbert Klein sowie Bernd Gathmann in 2:51:04 Minuten.
26.7.2004