RHEINBERG. Stimmgewaltig, neckisch und frech - Schlagersängerin Ireen Sheer brachte bei der PS-Auslosung der Sparkasse am Niederrhein "Feuer" ins Stadthaus. Zuvor schon hatte Fernseh-Komiker Bernhard Hoecker die rund 500 Zuschauer mit Bewegung und Witz auf Betriebstemperatur gebracht. Genau zur Halbzeitpause der Fußball-Europameisterschaft beendete er den Abend mit Stars und der Chance auf Gewinne bis zu 100.000 Euro.
Bühnenberatung
Die eher kühlen Außentemperaturen ließ schon gleich zu Beginn der Magier Topas vergessen. Hoecker: "Der Mann ist Weltmeister der Manipulation." Wo das aus München stammende Mitglied des Magischen Zirkels in seiner Show die ungezählten Fingerkappen, Spielkarten und Glocken herholte, war tatsächlich nicht zu verfolgen. Vom Publikum erhielt er viel Applaus, als er sich mit einem kleinen Bühnenfeuerwerk verabschiedete.
Hoecker meisterte seine erste Moderation bei einer PS-Auslosung der Rheinischen-Sparkassen großartig. Den Namen von Gastgeber Franz-Josef Stiel, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse am Niederrhein, hatte er im Gegensatz zu dem von Bürgermeisterin Ute Schreyer sogar auswendig gelernt. Im Gegenzug nahm sich Sparkassendirektor Stiel auf der Bühne die Zeit, dem prominenten Ratekopf der Fernsehrunde von "Genial daneben" einen wichtigen Tip zu geben: "Denken sie frühzeitig an ihre Altersvorsorge."
Auf das Thema waren die beiden bei der Aussicht auf Gewinne bis zu 100.000 Euro an diesem Abend gekommen. Franz-Josef Stiel: "70 Prozent des Loseinsatzes schütten die Sparkassen als Gewinne aus." Im Geschäftsgebiet der Sparkasse am Niederrhein waren das im vergangenen Jahr zusammen rund 1,5 Millionen Euro. Im Mai 2004 gewann ein Kunde in Rheinberg 100.00 Euro. Zudem konnten die drei Unternehmensbereiche der neuen Sparkasse im Jahr 2003 allein aus dem PS-Zweckertrag rund 200.000 Euro an Vereine und gemeinnützige Institutionen spenden.
Das beeindruckte Hoecker, der sich erst einmal setzten und im Stil eines Fußballmoderators das Märchen von Hänsel und Gretel erzählte. "Hänsel knabbert am gegnerischen Tor. Und da kommt Gretel und gibt der Hexe einen Sonntagsschubs-Tod, Tod, Toooood." Sehr interessant waren überdies seine Ausführungen dazu, "warum Männer und Frauen so unterschiedlich sind". So entspringe das Reden und Denken von Frauen vorwiegend der rechten Gehirnhälfte. "Deshalb haben sie auch immer Recht."
Zeitlos schön
Für die zeitlos schöne Ireen Sheer galt das ohne Zweifel. Niemand hätte während ihres rund einstündigen Auftritts widersprochen. Sie präsentierte eigene Hits wie "Xanadu", "Feuer" und "Tennessee Valse", begeisterte mit englischen Schlagern wie "Downtown" oder "Puppet on a string" und fand den richtigen Ton bei ihrem Beatles-Medley von "Close your eyes" über "Op la di, op la da" bis hin zu "Yellow submarine". Mit einem a-capella gesungenen "Amazing Grace" verabschiedete sie sich von ihrem Publikum, das sie mit anhaltendem Applaus davon überzeugt hatte, daß sie nicht ohne einige Zugaben zurück nach Düsseldorf fahren könnte; dort wohnt sie.
Unter der Aufsicht von Bürgermeisterin Ute Schreyer zog Glücksfee Christina Gies die PS-Gewinnzahlen für den Monat Juni 2004: Die Endziffer 1 gewinnt 2,50; fünf Euro gewinnen die Nummern 39, 02 und 88. Zehn Euro gibt’s für die Endziffern 776 und 765; 30 Euro für die Endziffer 841. 500 Euro gewinnen die Endziffern 3633, 5000 Euro die Endziffern 25773 und 100.000 Euro gewinnt das Los mit der Nummer 122343. (Die Angabe der Gewinnzahlen erfolgt ohne Gewähr.) Die Sparkasse am Niederrhein sagt allen Gewinnern einen Herzlichen Glückwunsch!
21.6.2004Hier sind die Fotos von der PS-Auslosung mit Ireen Sheer und Bernhard Hoecker in Rheinberg (zum Vergrößern der Fotos bitte draufklicken)
HOMBERG. Alles läuft nach Plan. An das große Bauvorhaben auf dem ehemaligen Sportplatz des VfB Homberg am Alefskamp wird jetzt letzte Hand angelegt. In diesen Tagen erfolgt der Endausbau der Straßen, und nur noch wenige von insgesamt 59 Reiheneigenheimen gehen ihrer Fertigstellung entgegen. 50 Reihenhäuser sind verkauft und 40 bereits bewohnt. Die meisten Gärten sind begrünt und hübsch gestaltet.
Start im Februar 2003
Mit den ersten Arbeiten auf dem 15000 Quadratmeter großen Gelände am Alefskamp war erst im Februar 2003 begonnen worden. Zu den Straßen, die nun fertigestellt werden, gehört auch eine Spielstraße. Angeboten werden zwei Haustypen mit einer Wohnfläche von 101 bzw. 114 Quadratmetern. Zusätzlich kann das Dachgeschloß ausgebaut werden. Die Kaufpreise beginnen bei knapp 160.000 Euro. Einsparungen sind möglich, falls Eigenleistungen (bekannt als „Muskelhypothek“) erbracht werden.
Rund 10 Millionen Euro investiert
Die Kamp-Lintforter Bauträgergesellschaft „Projektbau“ hat in die Baumaßnahme rund 10 Millionen Euro investiert. Zielgruppe sind insbesondere junge Familien mit mittlerem Einkommen, die öffentliche Fördermittel beziehen können. Auch die sogenannte Eigenheimzulage, die in geänderter Form weiterhin Bestand hat, kann ein wichtiger Baustein der Finanzierung sein.
Nähere Auskünfte erteilt im Rahmen eines Rundum-Betreuungspakets der Immobilien-Service der Sparkasse am Niederrhein, dem die Vermarktung des Projektes übertragen ist (Tel. 02841/206-363). Interessenten können sich am Alefskamp zudem in zwei Musterhäusern eingehend informieren lassen.
17.6.04
NIEDERRHEIN. Der Kauf oder der Bau eines Eigenheims bedeutet eine hohe Investition in Zeiten, in denen staatliche Förderungen eingeschränkt wurden und die „Talsohle“ bei den Kreditzinsen schon wieder überschritten scheint. Der Sparkassenkurier sprach mit Volker Krön, Immobilienexperte im Unternehmensbereich Neukirchen-Vluyn der Sparkasse am Niederrhein, darüber, ob sich das Streben nach den eigenen Wänden überhaupt noch lohnt.
Sparkassenkurier: Herr Krön, seit Anfang 2004 gelten Änderungen im Bereich der Wohneigentums-Förderung. Sind die eigenen vier Wände noch bezahlbar?
Volker Krön: Eindeutig ja. Die Eigenheimzulage gibt es in geänderter Form nach wie vor, und mit ihrer Hilfe läßt sich immer noch ein beachtlicher Teil der Baukosten finanzieren. Eine Familie mit zwei Kindern, die ein Eigenheim für mindestens 125 000 Euro baut oder kauft, erhält unter Berücksichtigung bestimmter Einkommensgrenzen zum Beispiel eine Grundförderung von 1250 Euro jährlich plus 800 Euro pro Jahr für jedes Kind. Bei einer maximalen Laufzeit von acht Jahren bekommt die Familie also 22 800 Euro Eigenheimzulage.
Sparkassenkurier: Die Finanzierung eines Eigenheims reicht weit in die Zukunft und muß mit langfristigen Konditionen abgesichert werden.
Volker Krön: In der Tat. Aber wer sich die Kreditzinsen bei den Laufzeiten von fünf bis zehn Jahren näher anschaut, der erkennt rasch, daß sie im Vergleich zu früheren Jahren immer noch in der Nähe historischer Tiefststände liegen. Beachten sollte man sicherlich, daß trotz günstiger Darlehen die Eigenkapitalanteil möglichst bei 20 Prozent liegt. So lautet die Faustregel.
Sparkassenkurier: Der Häuslebauer muß Konsumverzicht auf sich nehmen. Wann winkt der Lohn?
Volker Krön: Der Lohn für den Verzicht winkt nach 15 bis 20 Jahren, denn dann haben Immobilienbesitzer erheblich größere Spielräume bei den Ausgaben als es bei Mietern der Fall ist. Mit dieser Aussage stütze ich mich auf eine Studie des Berliner Forschungsinstituts „empirica“. Ich behaupte, daß sich der Traum von Freiheit gerade in den eigenen vier Wänden erfüllt. Wer selbst baut oder eine Immobilie kauft, ist sein eigener Herr im Haus und im Alter frei von Mietbelastung.
17.6.04
NEUKIRCHEN-VLUYN. In diesen Tagen ist in der Sparkassen-Geschäftsstelle Poststraße in Neukirchen eine Ausstellung der Jugend- und Erwachsenen-Kunstschule Neukirchen-Vluyn zu sehen. Sie vermittelt einen interessanten Einblick in das Tätigkeitsfeld der gemeinnützigen Privatschule für Bildende Kunst, vor allem aber in den Ausbildungsstand der Schülerinnen und Schüler, die ideenreiche und vielfach sehr gelungene Arbeiten in allen künstlerischen Techniken vorstellen.
Die Kunstschule ist in einem denkmalgeschützten Haus am Schulplatz im Ortsteil Vluyn untergebracht. Rund 190 Schülerinnen und Schüler werden hier in 24 Klassen von Fachlehrern unterrichtet. Drei Ateliers und verschiedene Werkstätten stehen zur Verfügung. Eine umfangreiche Bibliothek und moderne Medien dienen dem Verständnis traditioneller wie auch moderner Kunst.
Der Unterricht findet einmal wöchentlich für jeweils 90 Minuten in drei Schulstufen statt, und zwar in den Elementarklassen für Kinder von sechs bis zehn Jahren, den Förderklassen für Schüler von 11 bis 14 Jahren und schließlich in den Ateliers für Jugendliche ab 15 Jahren. Jährlich beginnt mit dem neuen Schuljahr die Ausbildung in der Studienvorbereitung. Die Mappenklasse erstellt eine Bewerbungsmappe mit Arbeitsproben, die eine Voraussetzung für die Bewerbung zum Studium an einer Hochschule ist. Diese Berufsvorbereitung ist durch die Bezirksregierung Düsseldorf anerkannt.
Geschäftsstellenleiter Hans-Jürgen Theuvsen zeigte sich vom Niveau der gezeigten Arbeiten sehr angetan. Die Ausstellung in der Sparkasse an der Poststraße ist noch bis zum 25. Juni zu sehen.
17.6.04
NIEDERRHEIN. Journalistische Neugier scheint bei Schülern im Alter zwischen sieben und elf Jahren noch stärker ausgeprägt zu sein. Am 23. Wettbewerb für Schülerzeitungen, den die deutschen Sparkassen erneut gemeinsam mit acht großen Tageszeitungen ausgerichtet hatten, beteiligten sich zwischen Moers und Xanten diesmal jedenfalls mehr Grund- als weiterführende Schulen. „Wenn die Nachwuchsjournalisten gleich weiter machen, wenn sie die Schule nach den Ferien wechseln, kann das ja im nächsten Jahr schon wieder anders aussehen.“ Monika Pogacic von der Sparkasse am Niederrhein verlieh jetzt die Preise an die erfolgreichsten Redaktionen.
Plausibilität, Logik und angemessene Sprache
Regional nahmen die Preisrichter insgesamt 194 Schülerzeitungen unter die Lupe (2003 waren es noch 203). Sie bewerteten dabei sowohl formale Kriterien wie Gesamteindruck, Umfang und Layout als auch inhaltliche Aspekte wie Verständlichkeit, Service und Themenvielfalt. In der Einzelbewertung umfangreicher Artikel konnten die Schüler überregional mit Plausibilität, Logik und angemessener Sprache glänzen.
Im Hauptwettbewerb erreichte im Geschäftsgebiet der Sparkasse am Niederrhein zwischen Moers und Xanten das Redaktionsteam der Marienschule in Xanten mit ihrem "Marienkäfer“ Platz eins. Die Plätze zwei und drei belegten die Redaktionen der Schülerzeitungen "Seitenriss“ und „Hot Pens“ vom Grafschafter Gymnasium und der Justus-von-Liebig-Hauptschule in Moers.
Auszeichnung für "tintenklecks" in Düsseldorf
Die Redaktion des „tintenklecks“ von der Albert-Schweitzer-Schule in Moers konnte im Sonderwettbewerb ihren ersten Platz aus dem Vorjahr bestätigen. Regional errangen sie sogar den dritten Platz und werden dafür am Montag, 14. Juni, zusätzlich in Düsseldorf beim Rheinischen Sparkassen- und Giroverband ausgezeichnet. Die Hilda-Heinemann-Schule belegte mit ihrer Zeitung "Wir unter dem Regenbogen" Rang zwei.
Von den sechs teilnehmenden Grundschulen aus Moers hatten die kleinen Journalisten der Schülerzeitung "Eicki" von der Grundschule in Eick-West - wie im Vorjahr - die Nase vorn. Die Plätze zwei bis sechs verteilen sich wie folgt: „Hülskrabbe informiert", GGS Hülsdonk, „Kunterbunte Schülerzeitung“, Waldschule, „Grimm-Kids“, Gebrüder-Grimm-Schule, „Der Uhrzeiger", Meerbecker Uhrschule, und „Lese Spaß“, Grundschule Annastraße. Für ihre tollen Leistungen erhielten die Jungredakteure Geldpreise zwischen 50 und 300 Euro.
8. Juni 2004
NIEDERRHEIN. Die Société Générale aus Frankreich (Standard u. Poor's Rating: AA-) legt eine interessante Inhaber-Schuldverschreibung auf. Die Rock´n´Roll III-Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren und wird zur Fälligkeit zum Nennwert zurückgezahlt. Dies garantiert die Emittentin. Die Zinszahlung wird jährlich neu festgelegt und orientiert sich an einem Aktienkorb aus 25 internationalen Aktien. Die Höhe der Verzinsung wird von der Aktie mit der geringsten absoluten Kursentwicklung im Korb bestimmt. Sie ist unabhängig davon, in welche Richtung sich die Aktienmärkte bewegen, da nur die absolute Entwicklung betrachtet wird und das Vorzeichen somit keine Rolle spielt. 130 Prozent dieses Ergebnisses werden als Zinszahlung an den Anleger ausgezahlt. Beispiel: Geringste Bewegung drei Prozent - die Verzinsung für dieses Jahr wird 3,9 Prozent betragen. Geringste Bewegung sieben Prozent - die Verzinsung für dieses Jahr wird 9,1 Prozent betragen. Der Emissionspreis beträgt 103 Prozent. Die ISIN lautet DE000SG0A1V7.
Bei NOVARTIS (ISIN CH0012005267) sieht die WestLB derzeit ein Kursziel von 65 Schweizer Franken. Der Schweizer Pharmakonzern will den kanadischen Generika-Hersteller Sabex Holdings LTD. übernehmen. Mit diesem Kauf stärkt Novartis nicht nur die Generika-Sparte, sondern sichert sich auch den Zugang zum weltweit sechstgrößten Markt für Nachahmer-Präparate. Der Kurs der Aktie liegt derzeit bei 57 Schweizer Franken. Wer mit steigenden Zinsen rechnet, sollte kurze Laufzeiten bevorzugen. Doch nicht immer bieten kurze Laufzeiten den gewünschten Ertrag. Hier ist eine Alternative: Die Ford Credit Europe Bank legt zum 16. Juni 2004 eine zweijährige Anleihe mit einer Verzinsung von 3,5 Prozent auf. Der Ausgabekurs beträgt zur Zeit 100,2 Prozent - somit rentiert diese Anleihe mit 3,4 Prozent. Das Rating des Emittenten beträgt nach Standard u. Poor`s BBB- und nach Moody`s A3.
8. Juni 2004
(Unser Autor Frank Hoster ist Anlageexperte der Sparkasse am Niederrhein. - Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben können wir nicht übernehmen, und keine Aussage in diesem Bericht ist als solche Garantie zu verstehen.)