NIEDERRHEIN. Im Westen nichts Neues - die Börsianer starren auf Konjunktur- und Unternehmensdaten und klagen mehr oder weniger leise vor sich hin. Bieten sich im Osten Europas Chancen wie im Goldrausch? Welche Auswirkung wird die EU-Erweiterung haben? Grundsätzlich sind Analysten namhafter Banken der Meinung, die Osterweiterung könne sich auf die Aktien- und Immobilienmärkte durchaus positiv auswirken.
MOERS. Das Baggern und Pritschen wird offenbar zunehmend zur Mädchensache. Edgar Stepken, Geschäftsführer des Volleyballkreises Wesel, skizzierte anläßlich des 25jährigen Bestehens die wichtigsten Aufgaben seines Kreisverbandes: „Wir organisieren den Spielbetrieb von der Kreisliga bis zur 2. Bundesliga, wir bilden Schiedsrichter aus und müssen vor allem in der männlichen Jugend um Nachwuchs werben.“ Insbesondere die Jungen seien nicht mehr bereit, abends und am Wochenende zu trainieren oder zu spielen. Im Jubiläumsjahr sind beim Volleyballkreis 29 Vereine mit 66 Mannschaften gemeldet. Stepken: „Wir haben zum Stichtag 1623 Aktive in den Vereinen gezählt.“
MARIENBAUM. Wer hätte gedacht, daß es für das Verfugen alter Backsteinmauern oder das Dach einer alten Scheune Zuschüsse vom Amt für Agrarordnung gibt? „Wir fördern den Erhalt alter landwirtschaftlicher Bausubstanz“, sagt Johannes Kernbach vom zuständigen Dezernat in Mönchengladbach. Rund 900 000 Euro ließ sich das Land NRW die Dorferneuerung im vergangenen Jahr kosten. Anläßlich des Dorfaktionstages in Marienbaum organisierten Kernbach und seine Kollegen in der örtlichen Sparkassen-Geschäftsstelle die Ausstellung „Dorferneuerung am Niederrhein“. Sie war während der regulären Öffnungszeiten der Sparkasse bis Freitag, 17. Oktober 2003, zu sehen.
MOERS. Für ihre vier neuen Dienstwagen brauchen die Vermögensberater der Sparkasse Moers nur zwei Parkplätze. Die vier roten Smarts stehen den Anlagespezialisten immer dann zur Verfügung, wenn sie außerhalb des neuen Beratungszentrums an der Homberger Straße Termine wahrnehmen. Vermögensberater Klaus Wesling: „Nach unserem Umzug hierher in die Innenstadt haben wir hautnah zu spüren bekommen, daß Parkraum knapp ist.“
MOERS. Mit dem spektakulären Transport eines tonnenschweren Rohlings von Norwegen nach Moers begann vor fünf Jahren die Geschichte des Römerbrunnens in Asberg. An der Ecke der Römerstraße und der Konstantinstraße erinnert die Leihgabe der Kulturstiftung Sparkasse Moers seit 1998 an die Quellen der römischen Ortsgeschichte. Anläßlich seines fünfjährigen Bestehens lud die Asberger Bürgergemeinschaft im September 2003 zum ersten Asberger Brunnenfest ein.
MOERS. Vom Zwang zum Stillsitzen und vom mühsamen Erlernen fremder Sprachen, „während alle anderen Gegenstände verkrüppeln“, hielt Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg (1790 – 1866) nichts. Am 17. Februar 1822 schreibt er in sein Tagebuch: „Die alten Sprachen sind faul machender Mist.“ Mit klaren Worten und viel Herz trat der namhafte Pädagoge, der 1820 das Lehrerseminar in Moers gründete, für seine Ideen einer ganzheitlichen Erziehung ein. Eben ist mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Kulturstiftung Sparkasse Moers der 850 Seiten umfassende Band 23 seiner „sämtlichen Werke“ erschienen. Herausgeber Professor Klaus Goebel: „Im Mittelpunkt stehen Briefe, amtliche Schreiben und Tagebuchaufzeichnungen aus seiner Moerser Zeit, die zum großen Teil noch nie veröffentlicht wurden.“