Sparkasse am Niederrhein stellte Jahresbilanz 2024 vor
Giovanni Malaponti und Bernd Zibell beim jüngsten Treffen der Führungskräfte der Sparkasse am Niederrhein.
NIEDERRHEIN. Deutlich mehr Spareinlagen, ein gutes Kreditgeschäft und eine stark gestiegene Bilanzsumme – das ist kurzgefasst das Ergebnis der Sparkasse am Niederrhein in ihrem 180. Geschäftsjahr. „Zudem konnten wir allein im vergangenen Jahr rund 1.700 neue Kunden begrüßen und von vielen hören wir, dass sie an uns vor allem den Service und die persönliche Beratung schätzen“, sagt Giovanni Malaponti. Der Vorsitzende des Vorstands stellte gemeinsam mit seinem Kollegen Bernd Zibell die Jahresbilanz des größten Kreditinstitutes im Kreis Wesel vor und betonte: „Ohne unser motiviertes Team von aktuell 560 Kolleginnen und Kollegen von Moers bis Xanten wäre das nicht möglich, sie sind unsere Bank.“
Bei den Krediten erlebte die Sparkasse eine Belebung der Nachfrage, die wegen des angestiegenen Leitzinses zunächst zurückgegangen war. „Insbesondere Kredite zur privaten Baufinanzierung sind wegen des nun wieder leicht gesunkenen Zinsniveaus und des interessanten Immobilienmarktes stärker gefragt“, sagt der für das Kreditgeschäft verantwortliche Vorstand Bernd Zibell. Im Jahresverlauf stieg die Nachfrage für Finanzierungen im Vergleich zum Vorjahr um 21,7 Millionen Euro auf 374,6 Millionen Euro. Aktuell hat die Sparkasse mehr als drei Milliarden Euro an ihre privaten und gewerblichen Kunden von Moers bis Xanten ausgeliehen.
Im Gegenzug legten die Kunden der Sparkasse deutlich mehr in fest verzinslichen Geldanlagen an. „Insbesondere die Anlagen in unseren gut verzinsten Sparkassenbriefen sorgten für einen starken Anstieg“, so Giovanni Malaponti. Diese positive Entwicklung sorgte dafür, dass die Kundeneinlagen um rund 170 Millionen Euro auf knapp 3,4 Milliarden Euro stiegen. Die Bilanzsumme wuchs um mehr als 200 Millionen Euro auf 4,26 Milliarden Euro. Außerhalb der Bilanz erhöhte sich der Bestand an Wertpapieranlagen gegenüber dem Vorjahr zudem um knapp 19 Millionen Euro auf 841 Millionen Euro. „Immer mehr Kunden haben Interesse, von uns zu Fonds und Wertpapieren beraten zu werden“, so der Vorstandsvorsitzende.
Wie schon in den Vorjahren durfte sich die Sparkasse über einen deutlichen Zustrom an neuen Kunden freuen. „Allein über den Kontowechselservice kamen über 1.600 Kunden von anderen Kreditinstituten zu uns“, so Giovanni Malaponti. Im Vergleich zum Vorjahr führte die Sparkasse am Niederrhein am Jahresende mit rund 127.700 Konten knapp 1.700 Konten mehr. „Das hat auch mit der Nachfrage und Akzeptanz bei den 18- bis 30-jährigen Kunden in unserem Geschäftsgebiet zu tun“, so Giovanni Malaponti. In dieser Altersgruppe liegt der Marktanteil der Sparkasse über 64 Prozent.
Insgesamt stellte die Sparkasse im vergangenen Jahr 24 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 22 Auszubildende ein. „Das ist unser stärkster Azubi-Jahrgang seit langem“, freut sich Giovanni Malaponti, der seine Ausbildung bei der Sparkasse in Moers im Jahr 1989 begonnen hatte. Mit der großen Zahl der Neueinstellungen liegt die Sparkasse im bundesweiten Trend der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute. Giovanni Malaponti: „Insbesondere die privaten Geschäftsbanken ziehen sich zunehmend aus der Fläche zurück, dem begegnen wir mit verlässlichem Service und persönlicher Beratung.“ In allen 23 Geschäftsstellen der Sparkasse in Alpen, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten sowie im Kundenservice-Center finden Kunden nach wie vor persönliche Ansprechpartner.
Die rund 900 Vereine, Verbände und Organisationen in den sechs Kommunen der Sparkasse erhalten auch in diesem Jahr wieder Spenden und Stiftungsmittel in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. „Die tollen Begegnungen und Gespräche mit den Vereinsvertretern bei unseren sechs Ehrenamtsforen von Mai bis November zeigen immer wieder, wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtlichen in unserem Geschäftsgebiet ist“, sagt Vorstand Bernd Zibell. Mit 3,5 Millionen Euro weist die Sparkasse einen Überschuss auf Vorjahresniveau aus.
1. April 2025