Sparkasse: Schutz von Kunden und Mitarbeitern hat Priorität

Die Sparkassen-Auszubildende Vanessa Boekhorst hält, wie alle ihre Kolleginnen und Kollegen, in diesen Tagen einen besonderen Sicherheitsabstand. Der Schutz von Kunden und Mitarbeitern hat bei der öffentlich-rechtlichen Sparkasse am Niederrhein derzeit eine besondere Priorität. Service und Beratung bleiben trotzdem persönlich.

Die Sparkassen-Auszubildende Vanessa Boekhorst hält, wie alle ihre Kolleginnen und Kollegen, in diesen Tagen einen besonderen Sicherheitsabstand. Der Schutz von Kunden und Mitarbeitern hat bei der öffentlich-rechtlichen Sparkasse am Niederrhein derzeit eine besondere Priorität. Service und Beratung bleiben trotzdem persönlich.

NIEDERRHEIN. Vieles soll und muss in diesen Tagen möglichst kontaktlos passieren. „In unserer Internet-Filiale können Privat- und Firmenkunden fast alles wie in unseren Geschäftsstellen vor Ort erledigen. So kann man wichtige Dinge von zu Hause regeln“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse am Niederrhein, Giovanni Malaponti. Zudem nimmt das kontaktlose Bezahlen mit der Kontokarte oder dem Smartphone spürbar zu. Wer Bargeld benötigt, bekommt es in allen 23 Geschäftsstellen der Sparkasse von Moers bis Xanten sowie an den Geldautomaten und SB-Standorten. „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind in allen Geschäftsstellen persönlich für unsere Kunden da“, sagt Giovanni Malaponti. Überall gelten erhöhte Sicherheitsstandards, um Kunden und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut gehört die Sparkasse gemeinsam mit anderen Bereichen des öffentlichen Lebens zur kritischen Infrastruktur (KRITIS) der Bundesrepublik Deutschland. Der öffentliche Auftrag besteht darin, die Menschen am Niederrhein mit Bargeld zu versorgen, schnell und unbürokratisch notwendige Fördermittel für Firmenkunden bereitzustellen und den Zahlungsverkehr aufrechtzuerhalten, dazu kommt der Service für Bezieher von Sozialleistungen. Ausdrücklich weist die Sparkasse darauf hin, dass Privatkunden, die im Zuge der Corona-Krise finanzielle Einbußen haben, ihre Darlehensraten bis einschließlich 30. Juni aussetzen können.

Viele kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige, Freiberufler und Gründer haben inzwischen die Corona-Soforthilfen von Bund und Land beantragt. „Diese echten Zuschüsse in Höhe von 9.000 bis 25.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen, verschaffen Firmen- und Gewerbekunden jetzt unmittelbar Luft“, sagt Giovanni Malaponti. Für die Soforthilfen von Bund und Land steht ein elektronisches Antragsverfahren zur Verfügung. Giovanni Malaponti: „Wir haben bereits einen zweistelligen Millionenbetrag an viele Firmen- und Gewerbekunden ausgezahlt. Wer die Voraussetzungen erfüllt und noch keinen Antrag gestellt hat, sollte es umgehend tun.“

Parallel zur finanziellen Soforthilfe unterstützt die Sparkasse am Niederrhein mit der Aussetzung von Tilgungen und der Erweiterung von Überziehungskrediten. Bereits seit rund zwei Wochen können sich die rund 12.000 Firmen- und Gewerbekunden der Sparkasse in der Internetfiliale registrieren, um schnellstmöglich an wichtige Informationen und notwendige Liquidität zu kommen. „Unsere Beraterinnen und Berater stehen unseren Kunden in allen Fragen zu Zuschüssen und Förderprogrammen zur Seite. Die ersten Förderkredite sind bereits bewilligt.“, sagt der Vorstandsvorsitzende des größten Kreditinstitutes im Kreis Wesel. Es gelte nun, den wirtschaftlichen Schaden für die Firmen- und Gewerbekunden am Niederrhein bestmöglich abzufedern.

6. April 2020

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