Professor Gernot Born referierte

Der Physikprofessor Gernot Born referierte im Kulturzentrum Rheinkamp über Albert Einstein; und er tat es nochmals am 21. Dezember in der Aula des Grafschafter Gymnasiums.

MOERS. Jeder kennt den Namen Albert Einstein. Seine Relativitätstheorie (E=mc²) ist heute ebenso berühmt wie das Bild, auf dem er die Zunge herausstreckt. Rund 220 Schüler des Gymnasiums und der Gesamtschule in Rheinkamp sowie eine Reihe externer Besucher erfuhren anläßlich seines 50. Todestages nun mehr über ihn. Der Physiker Professor Gernot Born von der Universität Duisburg-Essen referierte auf Einladung der Sparkasse am Niederrhein im Kulturzentrum.

1921 erhielt Einstein für seine Theorie von der Relativität der Dinge den Nobelpreis. Professor Born berichtete den Zuhörern, für was sich der gebürtige Ulmer ansonsten interessierte: „Er veröffentlichte wichtige Aufsätze und Forschungsergebnisse zur Quantentheorie“, so Born. Doch die Schüler erfuhren auch, daß auf Einsteins Weg zur wissenschaftlichen Unsterblichkeit auch manche Hürde zu überspringen war.

Professor Born präsentierte eine Zeitungsannonce, mit der Einstein als junger Familienvater für Privatstunden in Mathematik und Physik warb. Der junge Physiker sah sich in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts gezwungen, nebenbei Geld zu verdienen. Seine knappe Finanzlage änderte sich erst, als die wissenschaftliche Welt langsam begriff, welche bahnbrechende Entdeckung er tatsächlich gemacht hatte.

Und noch etwas lernten die Zuhörer von Albert Einstein kennen. Professor Born: „Er war vor allem ein Mensch, der nie aufgehört hat zu träumen.“ Am Mittwoch, 21. Dezember, hielt Professor Born seinen Vortrag über Einstein nochmals in der Aula des Grafschafter Gymnasiums. 20.12.2005